Sabine Sophia Rogg

Hypnose & Therapie

Häufige Fragen, FAQs zur Hypnose

Ich möchte Ihnen hier einige häufig gestellte Fragen im Vorwege beantworten. Natürlich dürfen Sie mich trotzdem persönlich kontaktieren, wenn Sie spezielle Antworten für sich brauchen. Egal ob es um die Rauchentwöhnung, das Abnehmen, Ängste und Phobien oder weitere Themen geht : Hypnose ist ein wunderbares Werkzeug!

Hier finden Sie einen Infobogen zur Hypnosebehandlung bei mir


Muss ich an Hypnose glauben, damit sie wirken kann?

Nicht unbedingt glauben, aber dafür offen sein! Je größer die innere Bereitschaft da ist, sich einzulassen, um so leichter ist es, in Trance zu gehen.

Kann ich mich danach an die Hypnose erinnern?

In aller Regel ja. Allerdings ist die Erinnerung etwas ganz Individuelles und hängt davon ab, wie Sie die Hypnose erleben. Die Trancetiefe spielt dabei auch eine Rolle. Manche scheinen "sehr weit weg" zu sein, andere fast wach (es gibt auch Trancezustände mit geöffneten Augen). Im Nachhinein können verschiedene Teilnehmer einer Gruppenhypnose z.B. ganz unterschiedliche Erinnerungen wiedergeben. Wenn gezielte Suggestionen vom Hypnotiseur gegeben werden, können einzelne Inhalte vergessen werden. In einer therapeutischen Sitzung macht das allerdings wenig Sinn, wenn wir z.B   Ursachen erkennen wollen.

In therapeutischen Prozessen, wo das Unterbewusstsein selbst entscheidet, was bewusst wird und was unbewusst ablaufen soll, wirkt ein partielles Vergessen durchaus heilsam.

Werde ich während der Hypnose willenlos? Verliere ich die Kontrolle?

Nein !! Wenn jemand nicht hypnotisiert werden will oder große Angst davor hat, wird er nicht in Trance gehen. Da Sie mit mir als Hypnotiseurin in Kontakt sind und auch sprechen, werde ich immer nachfragen, was gerade für Sie wichtig ist. Der eigne Wille, sich einzulassen und zu entspannen, ist sogar sehr hilfreich, um gut in Trance zu gehen.

Wie fühlt sich Hypnose an?

Das ist unterschiedlich und ganz individuell, ausserdem ist es abhängig davon, wie tief der hypnotische Zustand gerade ist.  Manche fühlen sich sehr schwer, andere federleicht oder sogar "körperlos". Vielen gelingt es, den Kopf ganz leer zu bekommen. Kombiniert ist dies meist mit einer angenehmen körperlichen und mentalen Entspannung, bei der aber Außenreize noch wahrnehmbar sein können.

Ist jeder Mensch hypnotisierbar?

Fast jeder Mensch mit einem normalen IQ ist bis zu einem gewissen Grade hypnotisierbar. Starke Abwehr oder Angst vor der Hypnose können es jedoch verhindern. Ebenso können Drogen oder Medikamente das Gehirn so beeinflussen, dass Hypnose (zumindest für diesen Moment) nicht möglich ist.

Was ist, wenn ich nicht mehr aufwache?

Hypnose ist kein Schlaf, sondern ein veränderter Bewusstseinszustand. Deshalb handelt es sich genau genommen nicht wirklich um ein Aufwachen, sondern um das "Zurück-kommen" in den Zustand des Alltagsbewusstseins. Bisher ist jeder dahin zurück gekommen! Bei der Selbsthypnose kann es passieren, dass Sie direkt in den normalen Schlafzustand hinübergleiten und dann irgendwann aus diesem erwachen.

Gibt es Nebenwirkungen?

Wir sind komplexe Wesen und haben jede Menge Selbstheilungskräfte in uns. Hypnose vermag diese Kräfte zu aktivieren, so dass manchmal Phänomene auftreten, die gar nicht gezielt angesprochen wurden. Meistens sind diese für uns positiv, so z.B. ein verbesserter Schlaf. Es ist wichtig, während der Hypnose alles anzusprechen, was evtl. auftaucht, um direkt darauf eingehen zu können.

Manchmal kann es nach der Hypnose noch eine Weile zu einem benommenen Gefühl kommen, das aber bald wieder verschwindet. Ich empfehle, nach der Hypnose keine anstrengenden oder aufregenden Dinge einzuplanen, weil häufig im Innnern noch "nachgearbeitet" wird und viele Klienten das Bedürfnis haben, für sich zu sein.

Gibt es Risken oder Gefahren bei der Hypnose?

Da Hypnose für unser Gehirn ein normaler und bekannter Zustand ist, bedeutet sie keine Gefahr, wenn sie professionell und verantwortungsvoll ausgeführt wird. Voraussetzung ist, dass Sie den Hypnotiseur ehrlich über Ihre bestehenden Probleme informieren, da es einige wenige Gegenanzeigen gibt (z.B. akute Psychose, frische Infarkte). Da Sie in Hypnose nie völlig willenlos sind und stets mitbekommen was passiert, können Sie im Notfall auch selbst reagieren und z.B. die Augen öffnen oder sich bewegen.

Sollten während der Hypnose Schmerzen oder Schwindel auftreten, teilen Sie dies dem Hypnotiseur umgehend mit, damit entsprechende Interventionen eingeleitet werden und Sie entspannt nach hause gehen können.

Wie schnell werde ich Veränderungen bemerken?

Veränderungen lassen sich meist sofort oder am folgenden Tag bemerken. Normalerweise reagiert das Unterbewusstsein gerne auf positive Veränderungen und lässt diese zu.

Allerdings kann es auch sein, dass das Problem eine wichtige Funktion hatte (Schmerz z.B. als Schutz vor Überforderung). In diesem Fall wird es zwar eine Veränderung als Zeichen der Wirksamkeit der Hypnose geben, diese Veränderung kann aber erstmal anders aussehen, als vom Verstand erwartet. Klären Sie anstehende Fragen mit dem Therapeuten, bleiben Sie an Ihren Übungen zur Selbsthypnose und schulen Ihre Aufmerksamkeit für das, was da grade passieren möchte.

Wie viele Sitzungen werden benötigt?

Die Anzahl der benötigten Sitzungen hängt von verschiedenen Faktoren ab, so z.B. :

  1. ist es sehr wichtig, dass der Klient eine Veränderung wirklich selbst wünscht und unterstützt. 
  2. braucht es das Vertrauen, dass unser Unterbewusstsein grundsätzlich FÜR uns arbeitet und dadurch diese Veränderungen ermöglichen kann, wenn sie sinnvoll und hilfreich sind.
  3. haben wir wirklich nur eine "Baustelle", oder gibt es evtl. mehrere Themen, die ineinander greifen?
  4. kann sich der Klient schnell in die Trance fallen lassen, oder ist noch ein starkes Kontrollbedürfnis da?
  5. ist der Klient bereit, den Anweisungen des Therapeuten zu folgen und auch zu hause ggf. mit der Selbsthypnose weiter zu arbeiten??

Natürlich gibt es die Behandlungen (gerne auch in den Medien so verkauft), bei denen nach einer Sitzung alles gelöst ist! Jeder Therapeut kennt das. Genauso gibt es andererseits die Fälle, bei denen nicht sofort alle oben genannten Faktoren optimal sind oder der Klient einfach Zeit zum Verarbeiten braucht. Hypnose ist keine Zauberei - auch wenn es oft so aussieht oder sich so anfühlt ;-)   In der Regel benötigen wir 1 bis 4 Sitzungen pro Problem.

Wann funktioniert Hypnose nicht?

Das Bedürfnis für eine Veränderung muss von der betroffenen Person selber kommen. Es nützt nichts, wenn die Ehefrau ihren Mann zum Rauchstopp oder Alkoholentwöhnung schickt (oder umgekehrt). Wenn der/die Betroffene nicht selbst wirklich etwas ändern will, würde evtl. eine innere Ablehnung präsent sein, welche eine effiziente Behandlung erschwert oder unmöglich macht. 

Wer "Zaubertricks" erwartet und nicht wirklich zu Veränderung und Mitarbeit bereit ist, für den ist auch Hypnose vermutlich nicht der richtige Weg.

"Sie müssen bei mir mal einen Schalter umlegen, dann geht`s mir wieder besser" höre ich oft beim ersten Gespräch. Doch so funktioniert es nicht. Ich kann Ihnen den Schalter zeigen, wir können ihn gemeinsam untersuchen und alternative Möglichkeiten finden (um Licht zu machen), - aber umlegen müssen Sie den Schalter dann mit Hilfe Ihres Unterbewusstseins selbst. Ich werde Ihnen gerne dabei helfen.

Woran erkenne ich einen guten Therapeuten ?

Ein guter Hypnosetherapeut wird immer in einem persönlichen Vorgespräch (telefonisch oder vor Ort) klären, was Ihre Ziele und Wünsche sind, ob die Methoden des Therapeuten dafür geeignet sind und ob die Motivation und Mitarbeit des Klienten eine erfolgreiche Behandlung in Aussicht stellt.

Deshalb wird ein seriöser Therapeut auch keine Blanko- oder Billigangebote machen, weil keine der beteiligten Seiten weiss, was zu erwarten ist.

Dafür wird ein guter Therapeut Ihnen Ihre Fragen beantworten und bereit sein, Ihre Problematik unvoreingenommen und empathisch zu betrachten.