Sabine Sophia Rogg

Hypnose & Therapie

Stress und Gesundheit

Bedeutung von Stress im Alltag


Kommt der Körper in Stress, werden die Hormone Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet. In ernsthaften Gefahrensituationen ermöglichen diese uns eine schnelle und kraftvolle Reaktion auf das Geschehen. So werden z.B. die Muskeln verstärkt durchblutet, die Organe dafür weniger. Das vegetative Nervensystem ist auf "Angriff oder Flucht" ausgerichtet und steuert uns dementsprechend.

Für kurzfristige Bedrohungen ist das sehr effektiv und lässt uns stärkste Kräfte mobilisieren. Allerdings reichen die Energiespeicher dann auch nur eine gewisse Zeit und der Körper muss sich wieder regenerieren, so wie es unsere Vorfahren angesichts z.B. eines Kampfes mit einem Bären getan haben. Im Anschluss schaltet das vegetative Nervensystem dann auf "Heilung und Wachstum" um, die Verdauung kann wieder funktionieren, das Immunsystem ist aktiv, die Zellen erneuern sich usw. 

In unserer heutigen Zeit treffen wir eher selten auf einen Bären, dafür sorgt der Alltag mit ständiger Informationsüberflutung, Lärm, Hektik, "etwas erledigen müssen" usw. für eine Dauerbelastung. Selbst die Nacht wird zum Tag, da wir der Dunkelheit mit künstlichem Licht begegnen können. So befindet sich der Körper praktisch ständig in einem Modus, der dem von "Angriff oder Flucht" entspricht.

Vieles davon findet auf emotionaler Ebene statt, unsere Gefühle können durch diese Alltagsbedingungen stark beeinflusst werden: Angst etwas nicht zu schaffen, Angst vor Kritik oder Abwertung, Angst vor Jobverlust usw., Wut und Ärger auf andere, Eifersucht, Hass ....

Die Kommunikation im Körper

Ständig findet eine stille, unbewusste Kommunikation zwischen unserem Herzen und unserem Gehirn statt. Das Herz wiederum reagiert unmittelbar auf unsere Emotionen in dem Sinne, dass es ruhig und ausgeglichen arbeitet oder schneller schlägt.

Kommen diese Signale nun auch im Gehirn an, werden chemische Botenstoffe ausgeschüttet, da das Gehirn nicht unterscheiden kann, ob die Emotionen Folge einer real im Außen stattfindenden Situation entspringen oder ob sie nur phantasiert werden.

Emotionen und Stress

Wenn wir fühlen, was wir in der Regel negative Emotionen nennen (zum Beispiel Wut, Hass, Eifersucht und Wut), sendet das Herz ein Signal an das Gehirn, das unsere Gefühle widerspiegelt. Solche Emotionen sind unregelmäßig und chaotisch, und so sehen dann auch die Signale an das Gehirn aus. Für den Körper bedeutet das : Stress.

Da also auch negative Emotionen Stress bedeuten, wird das Niveau der Stresshormone Cortisol und Adrenalin unseres Körpers angehoben und wir reagieren entsprechend.

Positive Emotionen

Die gute Nachricht ist: genau so, wie unsere Herzen unserem Gehirn die Signale des Chaos vermitteln, senden positive Emotionen eine andere Art von Signal an unser Gehirn. Diese Signale sind regelmäßiger, rhythmischer und harmonischer.

Positiven Emotionen, wie Wertschätzung, Dankbarkeit, Mitgefühl und Fürsorge erzeugen eine ganz andere Art von Chemie im Körper. Wenn wir uns wohl fühlen, nimmt das Niveau der Stresshormone in unserem Körper ab. Das Immunsystem reguliert sich, ebenso das Herz-Kreislaufsystem, die Regeneration und Heilung der Zellen wird aktiviert, so dass es sogar einen "Anti-Aging-Effekt" hat. Diese Umstellung kann sehr schnell geschehen, denn wir haben Einfluss auf unsere Emotionen!

Studien des Instituts für HeartMath (IHM), einer Forschungsorganisation in Boulder Creek, Kalifornien USA, haben gezeigt, dass der Cortisol-Spiegel sich deutlich verringert, wenn wir uns mit bestimmten fokussierten Techniken (wie z.B. Trance oder Meditation) beschäftigen, selbst wenn es nur wenige Minuten sind.

 

Hypnose bei Stress

  • Durch das Erlernen neuer Verhaltensmuster,
  • die Regulierung/Harmonisierung der "negativen Emotionen",
  • gezielter Entspannung in (Selbst-) Hypnose,
  • Steigerung des Selbstwertes/ der Selbstsicherheit

erlangen Sie mit den Strategien der Hypnose mehr Wohlbefinden und können mit Ihren Energien wieder besser Haushalten!